Zitronentarte, Baiserwolken & Sommerausklang

Bevor endgültig der Herbst mit seiner Apfel-, Birnen-, Zwetschken- und Kastanienfülle in meine Küche einzieht, erweise ich – an diesem warmen Septemberwochenende – nochmals dem Sommer meine Referenz: mit frischen Zitrusfrüchten.

Zitronentarte-Schnitte3Zitronentarte-Schnitte1.jpgJetzt sind die Zitronen gerade richtig saftig und supergroß, der Zitrusduft beim Abreiben der Schalen echt kräftig. Die Zitronen müssen essbar und unbedingt unbehandelt sein, denn in diese Zitronencreme kommt eine ganze Menge Zitrusabrieb sowie der Saft von 4 bis 5 Zitronen.

Ich habe für meine Zitronentarte ein weiteres Mal ein Basisrezept von den Burgenländischen Hochzeitsbäckerinnen verwendet, sind sie doch bekannt für ihre köstlichen Bäckereien. Im neuen Buch „Kuchen und Torten“ gibt es kaum ein Rezept, das ich nicht nachbacken möchte.
Weil es dieses Mal schnell gehen musste, habe ich einen fertigen, süßen Mürbteig aus dem Kühlregal verwendet. Natürlich schmeckt ein selbst gemachter Teig mit etwas Zitronenschale und Mandeln vollmundiger. Aber die kräftige Zitronencreme ist ohnehin sehr aromatisch.
Am schönsten an dieser Tarte ist die Unmenge Baiser obenauf. Für eine Zitrusfruchttarte sollte man „weiche“ Baisermasse verwenden, damit sie beim Schneiden nicht in Stücke bricht. Das Schaumgebilde wird im Rohr nur leicht gebräunt.

Zitronentarte-klein2Vom übrig gebliebenen Mürbteig habe ich noch zwei kleine Tarteletteförmchen befüllt. Gerade die richtige Mehlspeis-Portion zum Nachmittagskaffee: zuerst durch die Baiserwolken tauchen, dann das Zitrusmeer durchschwimmen und schließlich am Knusperboden landen … 😉
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