Rosenallerlei

ROSENBUTTER, SALZIG

ZUTATEN
100 g Joghurtbutter
½ TL Salzflocken (alternativ grobes Meersalz)
6–8 rote Rosenblütenblätter, frisch

ZUBEREITUNG
Butter zimmerwarm werden lassen, Salzflocken oder Meersalz (Menge nach Geschmack, eventuell auch weniger) und die in feine Streifchen geschnittenen Rosenblütenblätter vorsichtig mit einer Gabel untermengen.
Die Butter in einen kleinen Kunststoffbehälter geben und im Kühlschrank wieder fest werden lassen.
Schnellvariante
Kalte Butter in Würfelchen schneiden, in eine Schale geben und die Salzflocken sowie die Rosenblütenblätter-Streifen einfach darüber streuen.

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ROSENBUTTER, SÜSS

Rosenbutter-sweetZUTATEN
100 g Butter
2–3 EL bzw. 30 g Staubzucker (je nach Geschmack)
6–8 rosa Rosenblütenblätter, frisch
2 Tropfen Rosenöl

ZUBEREITUNG
Zimmerwarme Butter mit Staubzucker (Menge nach Geschmack) und Rosenöl vermengen. Die in feine Streifchen geschnittenen Rosenblütenblätter vorsichtig mit einer Gabel einrühren.
Die Butter in einen kleinen Kunststoffbehälter geben und im Kühlschrank wieder fest werden lassen.
Zum Servieren die Butter in ca. ½ cm dicke Streifen schneiden, dann kommt die zartrosa Marmorierung besonders schön zur Geltung.

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ROSA EISWÜRFEL MIT ROSEN

ZUTATEN
Rosenknospen, frisch
Wasser
Rosensirup oder rosa Lebensmittelfarbe
Eiswürfelbehälter in Herzform

ZUBEREITUNG
Rosenknospen vorsichtig waschen und in die Behälter legen. Wasser mit Sirup oder Lebensmittelfarbe mischen und den Behälter auffüllen. Über Nacht gefrieren lassen.

TIPP
Eiswürfelbehälter nur 2 Millimeter hoch befüllen, die Knospen einlegen und ca. ½ bis 1 Stunde einfrieren. Dann erst die restliche Flüssigkeit aufgießen.
So bleiben die Knospen am Boden und schwimmen nicht an der Oberfläche.
Rosa Roseneiswürfel passen zu Sekt oder einem Rosencocktail.

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ROSENEISWÜRFEL

ZUTATEN
Rosenknospen, frisch
Wasser
Eiswürfelbehälter in der Größe der Rosenknospen

ZUBEREITUNG
Rosenstiele dicht an der Kante abschneiden und die Knospen in die Behälter legen. Mit Wasser auffüllen und über Nacht gefrieren lassen.

TIPP
Roseneiswürfel in sommerlichen Fruchtbowlen und fruchtigen Drinks, aber auch in Wasserflaschen sind ein ganz besonderer Blickfang. Wunderschön auch mit kleinen Rosenknospen.
Wenn ich Rosen geschenkt bekomme, aber unmittelbar darauf wegfahre, gefriere ich sie sein. Damit habe ich auch im Winter noch Freude an frischen Rosenköpfen.
Weil die aus dem Eis herausragenden Teile rasch austrocknen, nehme ich die gefrorenen Eiswürfel aus den Behältern in bewahre sie in verschließbaren Kunststoffbeuteln im Tiefkühlfach.

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ROSENESSIG

ZUTATEN für ½ Liter
500 ml Weißweinessig, Apfelessig oder heller Balsamico
3–5 stark duftende, pinke oder rote Rosenblüten (ca. 15 Gramm Petalen), ungespritzt

Einmachglas mit Schraubverschluss (Größe 1 Liter)

ZUBEREITUNG
Am frühen Morgen geerntete Duftrosen-Blüten (z. B. Damaszenerrosen oder Rosa Rugosa) vom Stielansatz befreien, beschädigte Blätter entsorgen, die weißen Blattansätze entfernen. Die Rosenpetalen in das Einmachglas geben, mit Essig übergießen und mit einem Schraubdeckel verschließen.
Das Glas für zwei bis drei Wochen auf ein sonniges Plätzchen stellen und ziehen lassen. Während dieser Zeit entzieht der Essig den Rosen Farbe und Aroma. Das Glas anfangs täglich, dann alle paar Tage einmal sanft durchschütteln.
Nach der Reifezeit durch ein Sieb gießen, dabei die Blüten nur sehr leicht ausdrücken. Den Rosenessig in Flaschen abfüllen und gut verschließen.

TIPPS
Zum Filtern verwende ich ein Passiertuch (Dr. Oetker) oder auch ein großes, mit einem Leinentuch ausgelegtes Sieb. Die Flaschen koche ich vor dem Befüllen kurz aus und lasse sie abkühlen.
Kühl und dunkel gelagert ist der Rosenessig rund ein Jahr haltbar.

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KANDIERTE ROSENPETALEN & -BLÜTEN

ZUTATEN
1 Handvoll frische Rosenblüten mit leichtem Duft
(ca. 20 Petalen), ungespritzt
1 Eiweiß
ca. 50 g Kristallzucker

weicher Back- oder Silikonpinsel

ZUBEREITUNG
Die weißen Stielansätze von den Blütenblättern entfernen. Je nach Verwendungszweck und Größe ganze oder halbierte Rosenblütenblätter vorbereiten.
Eiweiß ganz kurz mit einem Schneebesen verrühren und durch ein Sieb drücken (die Eiweißschlieren hinterlassen unschöne Spuren auf den Petalen). Mit einem Backpinsel die Rosenpetalen beidseitig vorsichtig mit dem Eiweiß bestreichen.
Mit Kristallzucker bestreuen und auf ein Backtrennpapier legen. Über Nacht bzw. im Backrohr bei 40–50 °C etwa 1,5–2 Stunden trocknen lassen.
In einem verschlossenen Schraubglas aufbewahren.

ROSENBLÜTE IM GANZEN KANDIEREN


Einen gut duftenden, nicht gespritzten, Rosenkopf – möglichst kurz nach dem ersten Aufblühen – verwenden. Zum Halten eine kurzen Stiel dran lassen, Blätter entfernen. Die Blüte vorsichtig mit einem Pinsel reinigen. Wenn die Blütenblätter sehr dicht sind, also die Rose stark gefüllt ist, einzelne Petalen heraus zupfen, sonst verklebt die Rose zu stark. Mit einem Silikonpinsel die einzelnen Blütenblätter nach und nach – von unten nach oben in die Blütenmitte arbeiten – mit Eiweiß bepinseln. Mit Kristallzucker bestreuen (nicht in den Zucker tauchen, sonst verklebt sie). Dabei immer wieder die Blütenblätter mit einem Löffelstiel oder Messer auseinander drücken, damit der Zucker auch in die Zwischenräume kommt.
Wenn möglich die Rose stehend trocknen. D.h. den Stiel in ein Lochblech stecken oder die Blüte in eine kleine Muffinform setzen. Im Backrohr bei 40 °C einige Stunden trocknen. Eiweiß und Kristallzucker müssen durchgehend trocken sein, damit die Rose haltbar bleibt.

TIPP
Kandierten Rosenblüten sind eine wunderschöne Dekoration für Kuchen und Torten, z. B. zum Valentins- oder Muttertag, aber auch eine raffinierte Kleinigkeit zum Naschen.
Die kandierten Rosenblüten sind mindestens ein halbes Jahr oder auch länger haltbar, allerdings verlieren manche Rosensorten etwas an Farbe.

VARIANTE ROSA ROSENBLÜTENZUCKER

Die Rosenpetalen in Streifchen schneiden oder zupfen. 1 Eiweiß mit 100 g Kristallzucker und etwas rosa oder roter Lebensmittelfarbe oder Himbeersirup vermengen, die Rosenpetalen einstreuen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen. Den Rosenblütenzucker im Rohr austrocknen lassen.

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KANDIERTE ROSENBLÜTEN MIT SCHOKOLADE

ZUTATEN
siehe oben Kandierte Rosenblüten
zusätzlich weiße oder Zartbitter-Kuvertüre

ZUBEREITUNG
Rosenblüten nach dem Kandieren zur Hälfte in flüssige Schokolade tunken und trocknen lassen.

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ROSENLIKÖR

ZUTATEN
ca. 120 g frische Rosenblütenblätter (ungespritzt, duftend)
250 g Rohrzucker
1 Vanilleschote
700 ml Wodka

verschließbarer Glasbehälter, ca. 1–1,5 l Fassungsvermögen

ZUBEREITUNG
Von den Rosenblütenblättern die weißen Ansätze entfernen und eventuell in einem Sieb vorsichtig mit kalten Wasser abspülen. Auf einem Geschirrtuch oder Küchenrolle abtropfen lassen.
Blüten und Zucker mit einer (der Länge nach halbierten) Vanilleschote in einen Glasbehälter füllen und mit Wodka aufgießen. Einmal vorsichtig umrühren und das Glas mit einem Schraubverschluss oder Glasdeckel und Rexgummi verschließen.
Den Rosenansatz mindestens 5 Tage bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort stehen lassen. Täglich einmal durchschütteln. Danach filtern und an einem kühlen Ort einige Tage nachreifen lassen.

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ROSENSALZ

ZUTATEN
Rosenblütenblätter, rot oder dunkelrosa, getrocknet
(von ungespritzten, duftenden Rosen)
Fleur de Sel (kristallines Meersalz) oder Salzflocken

ZUBEREITUNG
Die gut getrockneten Rosenblütenblätter grob hacken oder mit der Kräuterschere in kleine Stücke schneiden und unter das Salz mischen.
Einige Tage stehen lassen, damit das Salz den Rosenduft annimmt.

TIPP
Mit Rosensalz kann man sämtliche Fleisch- und Fischgerichte verfeinern. Besonders schön macht es sich auf Salaten oder auf Butterflocken zu einer Jausenplatte.
Geschenktipp: Rosensalz in Eprovetten. Glaseprovetten gibt es nicht überall zu kaufen, daher sammle ich auch die Kunststoffeprovetten von Vanilleschoten oder von Gewürzen, wasche sie aus und verwende diese für Rosensalz oder Rosenzucker.

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ROSENSIRUP

ZUTATEN
4−5 Rosenblüten
1 kg Sirupzucker
3/4 Liter Wasser

ZUBEREITUNG
Frisch geschnittene, möglichst duftende rote oder rosarote Rosenköpfe gut ausschütteln, die Blütenblätter vom Stil und den Staubgefäßen lösen und in ein hitzefestes Gefäß legen. Sirupzucker mit Wasser in einem zweiten Topf aufkochen bis das Wasser klar ist, über die Rosenblätter gießen und sofort abdecken (damit der Duft nicht entweicht). Ca. 48 Stunden kühl stellen. Rosenblätter abseihen und den Sirup nochmals ca. 3 Minuten aufkochen (für eine längere Haltbarkeit). Den Rosensirup heiß in sterile Flaschen füllen und gleich verschließen.

TIPP
Für die Beschriftung schneide ich Kärtchen auch diversen Magazinen aus, loche sie und binde sie mit einem Gärtnerbändchen um den Flaschenhals. Damit habe ich immer ein Mitbringsel zur Hand.

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ROSENSIRUP – KALT ANGESETZT

ZUTATEN
2 kg (Wiener) Sirupzucker
1,5 Liter Wasser
1 EL Zitronensäure
60 g Rosenpetalen, ungespritzt
1 Biozitrone

ZUBEREITUNG
Sirupzucker mit Wasser aufkochen, bis es wieder klar ist. Am Ende der Kochzeit die Zitronensäure beimengen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Rosenpetalen in ein ausreichend großes Glas geben. Die Zitrone waschen und in Scheiben schneiden und zu den Rosenpetalen geben. Das abgekühlte Sirupwasser darüber gießen.
Abgedeckt an einem kühlen, dunklen Ort (oder auch im Kühlschrank) mindestens zwei, maximal drei Tage stehen lassen. Dabei einmal am Tag umrühren oder den Glasbehälter kreisen, sodass die oben schwimmenden Rosenblüten mit dem Zuckerwasser befeuchtet werden.
Den Ansatz durch ein sehr feinmaschiges Sieb oder auch einen Papier-Kaffeefilter abgießen. Die Petalen nur ganz leicht ausdrücken und entsorgen.
Den Sirup zwecks Haltbarkeit nochmals fünf Minuten sprudelnd kochen und in Flaschen abfüllen.

TIPP
Die Zitronensäure ist nicht unbedingt nötig, da im Sirupzucker bereits Zitronensäure enthalten ist. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass durch eine zusätzlich Beigabe von 1 EL der Sirup eine kräftigere Farbe bekommt und diese auch beibehält. Aber nicht überdosieren, da der Sirup sonst leicht bitter wird.

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ROSEN TROCKNEN

ZUTATEN
Rosenblüten von Duftrosen
taufrisch, in Vollblüte (nicht verwelkt) und natürlich ungespritzt

VORBEREITUNG
Rosenblütenblätter vorsichtig vom Stilansatz zupfen, weiße Blattansätze und welke Blätter entfernen.

TROCKNEN IM BACKROHR
Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Blütenblätter verteilen.
Bei 50–60 °C mehrere Stunden trocknen. Abkühlen lassen, in Gläser füllen.

LUFTTROCKNEN
Die Rosenpetalen auf einer sauberen Unterlage, z.B. einem grobgewebten Tuch oder einem Gitternetz, ausbreiten (nicht übereinander legen) und an einem dunklen, warmen und gut gelüfteten Ort trocknen. Dabei mehrmals umdrehen. Der Prozess dauert mindestens eine Woche.

TIPP
• Bei höheren Temperaturen geht es zwar rascher, allerdings werden die Petalen sehr dunkel und zerbröseln leicht.
• Die Petalen dürfen bei der Aufbewahrung nicht mehr feucht sein, sonst beginnen sie zu schimmeln.
• Zur Lagerung eignen sich Blechdosen oder Gläser, damit keine Insekten hineinkommen. Zu Beginn mit einem Stofftuch (damit eine eventuelle Restfeuchtigkeit entweichen kann) und später mit einem Schraubdeckel abdecken. Nicht in der Sonne lagern.
• Verwendung für Desserts und Backwerk: die Blütenblätter entweder im Cutter zu Puder hacken oder mit einer Kräuterschere in feine Streifen schneiden.
• Getrocknete Rosen können auch für Potpourris oder Kosmetikprodukte (Peeling, Badesalz) verwendet werden.

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ROSENZUCKER

ZUTATEN
1–2 frische (oder getrocknete) Rosenblütenblätter,
ungespritzt, duftend
1 Glas voll Kristallzucker (je nach Glasgröße)
1 Packung Bourbon-Vanillezucker
alternativ 1 Vanilleschote, in Stücke geschnitten

ZUBEREITUNG
Weil ich es nicht übers Herz bringe, die unzähligen Rosenblüten in meinem Garten dem Wind preiszugeben, sammle und trockne ich im Mai/Juni fleißig die duftenden Rosenköpfe. So habe ich das Jahr über eine Menge zur Dekoration oder Verarbeitung vorrätig, beispielsweise für Rosenzucker.
Hierzu zerreibe ich die getrockneten Blütenblätter mit der Hand zu groben Stücken und mische sie mit Kristallzucker und Bourbon-Vanillezucker von Dr. Oetker (oder auch ganzen Vanilleschoten) zu aromatischem Rosenzucker. Aber Achtung: nur ungespritzte Blätter verwenden!
Den Rosenzucker fülle ich in luftdicht verschließbare Einweckgläser, schüttle den Inhalt täglich einmal durch und habe nach gut einer Woche einen wunderschönen, duftenden Rosenzucker.

TIPP
Mit frischen Blütenblättern wird der Geschmack weit intensiver. Allerdings nimmt der Zucker die Feuchtigkeit der Blätter auf und verklumpt rasch. Der Zucker muss also nach Fertigstellung austrocknen. Am besten geht das im Backrohr. Zucker auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech streuen und bei 60° C ca. 10–15 Minuten trocknen.
Rosenzucker sieht nicht nur wunderschön aus, z. B. zu Tee und Kaffee. Er verleiht Kuchen, Waffeln und allerlei Desserts auch einen besonders feinen Geschmack.