Süßes Backwerk

AVOCADO-LIMETTEN-KUCHEN

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ZUTATEN
2 reife Avocados (ca. 200–250 g)
1 Limette, Schale und Saft
220 g weiche Butter oder Margarine
200 g Staubzucker
1 P. Vanillezucker
4 ganze Eier
50 g Mandelmehl (= fein gemahlene, geschälte Mandeln)
25 g Pistazienmehl (= 1 P. Dr. Oetker Pistazien, fein gemahlen)
350 g Mehl, glatt
1 P. Backpulver
50 ml Milch
1 Tube Dr. Oetker Back- & Speisefarbe grün

150 g Staubzucker
Schale und Saft einer Limette

ca. 10 g Dr. Oetker Pistazien zur Dekoration
Frische Rosenblüten (bzw. getrocknete oder kandierte Rosenblütenblätter) zur Dekoration

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 170° C vorheizen. Eine Kastenkuchenform vorbereiten, fetten und bemehlen.
Avocados halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch mit dem Saft einer Limette pürieren, dann den Limettenabrieb unterrühren.
Butter mit Staub- und Vanillezucker verrühren, nach und nach die ganzen Eier einrühren und mit Mandelmehl und Pistazienmehl vermengen.
Mehl, Backpulver und Milch langsam unterziehen. Nach Bedarf mit grüner Speisefarbe nachfärben.
Teig in die Kuchenform füllen und im vorgeheizten Rohr 60–65 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Glasur: Staubzucker mit Limettenabrieb und Limettensaft glattrühren. Falls nötig, noch etwas Wasser unterrühren, sodass eine zähflüssige Glasur entsteht. Kuchen glasieren und mit den gehackten Pistazien bestreuen und mit Rosenblüten garnieren.

TIPP
Weil das Fruchtfleisch  von Avocados bei uns nicht wirklich grün ist, aber gerade der Grünton die exotische Note des Kuchens hervorhebt, habe ich ein wenig nachgeholfen. Und zwar mit Pistazienmehl und ein wenig grüner Speisefarbe von Dr. Oetker.
Achtung: nicht „giftgrün“ einfärben, es sei denn, es soll ein Helloween-Kuchen werden 😉

♥♥♥

BAISERRTÖRTCHEN MIT BEEREN

ZUTATEN für 1 Törtchen oder 5 Böden á ca. 14 cm Durchmesser
4 Eiklar
200 g Kristallzucker
1 Spritzer Zitronensaft

ev. 200 ml Schlagobers (Sahne)
1 P. Vanillezucker

frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeeren, Heidelbeeren)

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 90 °C vorheizen. Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Mithilfe eines kleinen Tellers oder einer Schüssel ca. 12–14 cm große Kreise auf das Backtrennpapier zeichnen und das Papier dann umdrehen.
Eiklar sehr steif schlagen, Kristallzucker einrieseln lassen, Zitronensaft dazugeben und weiter schlagen, bis der Schnee ganz steif ist und Spitzen macht.
Die Schneemasse mit einer Lochtülle und Spritzsack auf das Backblech kreisrund aufspritzen. Die Baiserkreise im Rohr ca. 1 1/2 bis 2 Stunden trocknen lassen. Dabei einen Kochlöffel einklemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Rohr entweichen kann. Baiser auskühlen lassen.
Obers mit Vanillezucker steif schlagen.
Die einzelnen Baiserböden mit etwas Obers bestreichen und Beeren auflegen. Böden übereinander setzen.
Gleich servieren, da das Obers die Baisermasse rasch weich macht.

♥♥♥

BESSOFFENE MINIKAPUZINER

ZUTATEN für 6 kleine Gugl
2 Eier
30 g Butter, weich
20 g Staubzucker
½ P. Vanillinzucker
40 g geriebene Walnüsse
60 g Semmelbrösel (=Paniermehl)
70 g Mehl, glatt
½ TL Backpulver
1 Msp. Zimt
75 ml Milch

500 ml Apfel- oder Birnenmost (ersatzweise Weißwein)
70 g Kristallzucker
½ Zimtschote, 5 Gewürznelken

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 175 °C vorheizen. Gugl-Muffinform mit Backtrennspray aussprühen.
Eier trennen. Eiweiß zu Schnee schlagen.
Butter mit Staub- und Vanillinzucker cremig rühren. Nüsse und Semmelbrösel einrühren. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und zusammen mit der Milch unterrühren, danach den Eischnee unterziehen. Teig in die Muffinformen einfüllen und ca. 20–25 Minuten backen. Aus dem Rohr nehmen.
Most mit Kristallzucker und Gewürzen kurz aufkochen. Die leicht abgekühlten Gugl aus der Form nehmen, in eine Pfanne setzen und mit dem warmen, aber nicht kochend heißen Most übergießen. Während des Abkühlens saugen die Gugl den Most zur Hälfte auf.

TIPP
Meine Mühlviertler Oma machte aus der doppelten Masse einen Kranzkuchen, legte diesen in eine Steingutschüssel und ließ den „Mostschober“ über Nacht auskühlen. Zum Übergießen hat sie einen herben Birnenmost verwendet, weshalb dieser meist kräftig gezuckert wurde.
Meine Schwiegermutter aus dem Weinviertel verwendete statt Most einen Grünen Veltliner und servierte den „besoffenen Kapuziner“ lauwarm und mit einer Portion geschlagenem Obers.

♥♥♥

BRANDTEIGKRANZ MIT BEEREN UND ROSENOBERS

ZUTATEN
260 ml Wasser
100 g Butter
1 Prise Salz
160 g Mehl
4 Eier (Größe M)

1 Becher Schlagobers
1 P. Vanillinzucker oder Rosenzucker
Frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)

ZUBEREITUNG
Für den Brandteig Wasser, Butter und Salz aufkochen. Sobald das Wasser kocht, das Mehl zügig und auf einmal hineinschütten und mit einem Kochlöffel rasch verrühren, bis sich der Teig vom Boden löst. Den Brandteig vom Herd nehmen und abkühlen lassen (10 bis 15 Minuten). Mit einem Mixer die Eier einzeln einrühren und stets so lange weiterrühren, bis der Teig wieder seine „zähe“ Konsistenz hat. Teig in einen Spritzsack mit großer Sterntülle einfüllen.
Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Eine Tortenform oder runde Schüssel aufsetzen und mit einem Bleistift einen Kreis ziehen. Backpapier umdrehen. Auf den durchscheinenden Kreis einzelne Krapferl dressieren, die aneinanderstoßen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 220° C ca. 20–25 Minuten backen.
Brandteigring abkühlen lassen. Danach mit einem Brotmesser vorsichtig durchschneiden.
Schlagobers mit Vanillin- oder Rosenzucker aufschlagen und auf die untere Kranzhälfte streichen. Frische Beeren darauf drapieren. Oberen Teigrand vorsichtig aufsetzen. Mit Staubzucker bestreuen.

TIPP
Ich setze beim Backen in den großen Kreis noch einen kleinen Kreis. Dieser bleibt meist unseren kleinen Gästen vorbehalten. 🙂

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ROSEN-CAKEPOPS

ZUTATEN für 36 CakePops
70 g Weizenmehl
20 g Maizena
1 TL Backpulver
50 g Staubzucker
10 g Rosenzucker
50 g Butter
2 Eier
abgeriebene Zitronen- oder Limettenschale
Getrocknete Rosenblütenblätter

Weiße Schokoladeglasur oder CakeMelts
Dekozucker
CakePop-Stiele

CakePop-Silikonform

ZUBEREITUNG
Backofen auf 175 ° C vorheizen.
Butter, Staub- und Rosenzucker verrühren, Mehl, Maizena, Backpulver und mittelgroße Eier sowie Zitronenabrieb unterrühren. 1–2 Minuten mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig rühren. Kleingehackte getrocknete Rosenblüten unterheben.
Teig mit einem Teelöffel (oder einer Spritztüte) in die untere Hälfte der CakePop-Formen (herz- oder kugelförmig) füllen. Die obere Hälfte der Formen (die mit dem Loch) auflegen und verschließen.
Im Backrohr auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.
Aus dem Rohr nehmen und die obere Deckelhälfte abnehmen. 5–10 Minuten in der Form auskühlen lassen, herausdrücken und vollständig abkühlen lassen.
Inzwischen Schokoladeglasur oder CakeMelts im Wasserbad schmelzen (dickflüssig).
Die Stielenden einzeln in die Glasur eintauchen und in die gebackenen CakePops einstecken. Fest werden lassen.
Danach den gesamten CakePop in die Glasur tauchen. Beim Herausnehmen mehrfach drehen, damit die überschüssige Glasur abtropft.
Mit Rosenzucker oder Dekozucker bestreuen und in hohe Gläser zum Trocknen stellen.

TIPP
CakePop-Silikonformen, z.B. von Birkmann, gibt es im Fachhandel oder online z.B. bei http://www.backformen-onlineshop.de/CakePops

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ROSEN-CHARLOTTE

ZUTATEN
6 Eier
175 g Staubzucker
1 P. Vanillezucker
90 g flüssige Butter
150 g Mehl
rote Lebensmittelfarbe oder Rote Bete Saft

175 g Phildaelphia Frischkäse natur
35 g Staubzucker
Abrieb von ½ Biozitrone
(alternativ Himbeermarmelade)

500 ml Schlagobers
500 ml Naturjoghurt 3,5%
100 g Staubzucker
1 P. Vanillezucker
ev. einige Tropfen Rosenöl
12 Blatt Gelatine
100 g Himbeeren
ca. 5 rote Rosenblütenblätter, frisch oder getrocknet, fein geschnitten

Kristallzucker

ZUBEREITUNG
Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Backrohr vorheizen auf 180 °C.
Für die Roulade die Eier trennen. Eiklar zu sehr steifem Schnee schlagen.
Eidotter mit 2 EL heißem Wasser schaumig aufschlagen, Staub- und Vanillezucker einrieseln lassen und weiter kräftig schlagen. Nach und nach die flüssige (nicht heiße) Butter einfließen lassen und weiterschlagen.
Ein Drittel des Eisschnees mit einem Schneebesen unterheben, danach das Mehl einrühren. Dann den restlichen Schnee vorsichtig unterheben. Den Teig nach Wunsch zartrosa einfärben (dunkelt beim Backen noch ein wenig nach).
Teig auf ein Blech streichen und bei 180 °C ca. 10–12 Minuten backen. Die Teigoberfläche soll nicht mehr kleben, aber nicht zu hart sein, damit sich die Roulade gut einrollen lässt.
Fertige Roulade mit etwas Kristallzucker bestreuen und zum Auskühlen auf ein weiteres Backtrennpapier (oder ein mit Kristallzucker bestreutes Geschirrtuch) stürzen.
Für die Rouladencreme den Frischkäse mit Staubzucker und Zitronenabrieb verrühren.
Den Rouladenteig in 2 Teile teilen. Mit der Frischkäsecreme bestreichen und einrollen.
Für die Charlotte-Füllung das Schlagobers sehr steif schlagen. Joghurt mit Staub- und Vanillezucker sowie Rosenöl verrühren.
Die Gelatine in kaltem Wasser etwa 1 Minute einweichen, ausdrücken. Diese in einem Topf bei mässiger Hitze unter Rühren vollständig schmelzen. Vom Herd nehmen und 3 EL von dem Joghurtgemisch in die Gelatine einrühren. Danach dieses Gemisch in das restliche Joghurt rühren. Die Gelatinemasse darf nicht mehr heiß sein, aber auch nicht erkaltet, sonst entstehen Klümpchen. Danach das geschlagene Obers vorsichtig unterrühren.
Fertigstellung: Eine möglichst halbkugelförmige Schüssel (oder ein Sieb) mit Frischhalte- oder Alufolie auslegen. Die Roulade in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und dicht aneinander den Schüsselrand belegen. Einige Stücke zum Abdecken (für den späteren Boden) zur Seite legen.
Himbeeren und Rosenblüten vorsichtig unter die Charlottecreme heben und diese auf den Rouladenboden füllen. Mit den vor Seite gelegten Rouladenstücken abdecken.
Über Nacht im Kühlschrank festwerden lassen. Aus der Form stürzen und Folie abziehen.

TIPP
Für eine helle Charlotte die Biskuitroulade nicht einfärben und mit Himbeermarmelade füllen. Oder mit Erdbeermarmelade und Erdbeeren, Marillenmarmelade und Marillen …
Köstlich auch eine Füllung mit Kiwistücken. Dazu die Charlottecreme mit Limettenabrieb aromatisieren.

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HANF-KÜRBIS-MUFFINS

ZUTATEN für ca. 12 Muffins
5 Eiweiß
1 Prise Salz
5 Eigelb
120 g Puderzucker
1 P. Vanillinzucker
1 Msp. Zimt
2 EL Rum
100 ml Kürbiskernöl
60 g Mehl, glatt
2 Msp. Backpulver
60 g Hanfsamen, geschält

ev. 100 g Heidelbeeren oder Himbeeren
Staubzucker

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 175 °C vorheizen.
Eiweiß und Salz zu stichfestem Schnee schlagen.
Eigelb mit Zucker, Vanillinzucker, Zimt und Rum schaumig rühren. Kürbiskernöl nach und nach zugeben.
Mehl, Backpulver und Hanfsamen abwechselnd mit dem Eischnee vorsichtig unterheben.
Muffinförmchen fetten und stauben oder mit Backtrennspray aussprühen. Teig ¾ hoch einfüllen. Eventuell Beeren darauf verteilen. (Diese versinken beim Backen im Teig.)
Im Rohr ca. 10–12 Minuten backen.
Mit Puderzucker bestreuen.

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KIRSCHMUFFINS mit Rosen

ZUTATEN für 12 Muffins
260 g Mehl
1 P. Backpulver
½ TL Natron
1 TL Zimt
400 g entkernte Kirschen (ca. 100 g für die Dekoration beiseite legen)
1 Ei
125 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
80 ml Speiseöl, pflanzlich
1 Tropfen echtes Rosenöl oder 2 EL Rosenwasser
¼ l Buttermilch

90 g Mehl
50 g Zucker
50 g Butter
½ TL Zimt
ca. 6 rote Rosenblütenblätter getrocknet

ZUBEREITUNG
Trockene Zutaten (Mehl, Backpulver, Natron und Zimt) mit den halbierten oder geviertelten Kirschen mischen, sodass sie rundum bemehlt sind.
In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Vanillinzucker verrühren, Öl und Buttermilch dazumischen. Dann die Mehlmischung unterheben.
Ofen auf 180° C vorheizen. Muffinformen (12 Stück) befetten oder mit Papierförmchen auslegen. Teig einfüllen.

Für die Streuseloberfläche die Rosenblütenblätter in kleine Streifen schneiden. Alle weiteren Zutaten mit der Hand abbröseln und auf den Muffinteig „streuen“. Rosenblüten darüberstreuen.
Im Rohr ca. 25 Minuten backen. Abgekühlt mit einer Kirsche garnieren.

♥♥♥

MARONITASCHERL

ZUTATEN für 8 Tascherl
240 g Mehl
160 g Butter
80 g Staubzucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eidotter
(bzw. 1 P. süßer Mürbteig)

250 g gesüßtes Maronipüree, aufgetaut
2 EL Rum
1 P. Vanillezucker

1 Eidotter + 1 EL Milch zum Bestreichen

3 EL Staubzucker
Rosensirup (alternativ Wasser und rosa Lebensmittelfarbe)
Dekor-Zuckerrosen, Dekor-Zucker

ZUBEREITUNG
Aus den Zutaten einen Mürbteig kneten und ½ Stunde in Folie gewickelt im Kühlschrank rasten lassen. (Alternativ eine Packung süßen Mürbteig aus dem Kühlregal verwenden.)
Backrohr auf 180° C vorheizen.
Maronipüree mit Rum und Vanillezucker verrühren und in 8 Portionen teilen.
Mürbteig auf einer bemehlten Fläche rechteckig dünn ausrollen, in 8 Quadrate schneiden.
Ei mit Milch verquirlen und die Ränder der Teigquadrate bepinseln. Je eine Portion Maronipüree mit den Händen zunächst flach drücken und auf die untere Teighälfte auflegen. Die zweite Teighälfte darüber klappen und mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken. Die Tascherl auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech legen, mit der restlichen Eiermilch bepinseln und ca. 12–15 Minuten im Rohr auf mittlerer Schiene goldgelb backen.
Auskühlen lassen, mit je 1 TL Zuckerglasur bestreichen und dekorieren.

TIPP
Die Tascherl können auch mit Quarkmasse, Powidl- oder Ribiselmarmelade gefüllt werden.
Maronikipferl: die Teigquadrate in der Diagonale zu Dreiecken schneiden, in die Mitte je eine Kugel Maronipüree setzen und zu Kipferln einrollen. Nach dem Backen mit Staubzucker bestreuen.

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MOHNKÜCHLEIN MIT MASCARPONE-TOPPING & KANDIERTEN VEILCHEN

ZUTATEN für 4 kleine Küchlein
3 Eier
140 g Staubzucker
125 ml Pflanzenöl
1 Becher Joghurt, 3,5%
200 g Mohn, fein gemahlen (½ EL zum Dekorieren abnehmen)
180 g Mehl, glatt
1 P. Backpulver
Zitronenabrieb

ca. 200 g Mascarpone
30 g Staubzucker
½ Becher Schlagobers (=Sahne)
etwas gemahlene Vanille oder Mark von ½ Vanilleschote

Kandierte Veilchen

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 160 °C vorheizen. Passende Formen einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backtrennpapier auslegen.
Eier zusammen mit dem Staubzucker schaumig aufschlagen. Das Pflanzenöl unter Rühren eingießen. Joghurt und Mohn einrühren. Mehl und Backpulver zusammen mit der abgeriebenen Schale einer halben Zitrone unterheben.
Mohnmasse in die vorbereiteten Formen gießen und im Rohr ca. 20 Minuten backen. (Bei einer großen Form verlängert sich die Backzeit um ca. 5 Minuten.) Nadelprobe machen.
Für die Creme Mascarpone und Zucker verrühren, das Obers steif schlagen und mit der Vanille unterheben.
Die Creme mit einem Löffel auf die erkalteten Küchlein aufschichten oder mit einer großen Lochtülle aufspritzen. Mit den kandierten Blüten und etwas Moohn bestreuen und servieren.

TIPP
Kandierte Veilchen und Rosenblüten gibt es beim Wiener Zuckerbäcker Demel zu kaufen.

Kandierte Veilchen: etwa 50 g Veilchenblüten vorbereiten. 50 ml Wasser mit 300 g Kristallzucker 5 Minuten bei mittlerer Hitze zu Sirup verkochen und vom Herd nehmen. Überkühlen lassen. Blüten in die Zuckerlösung geben und untertauchen. Eine Stunde stehen lassen, dabei die Blüten öfter untertauchen oder wenden. Dann die Blüten mit einer Gabel herausnehmen, abtropfen und etwa 2 Tage auf Backtrennpapier trocknen lassen. Damit die kandierten Blüten gleichmäßig blau werden, gebe ich dem Sirup einen Tropfen blaue Lebensmittelfarbe hinzu.

♥♥♥

MÜHLVIERTLER MOHNNUDELN

Zutaten für ca. 30 Stück
40 g Hefe/Germ
500 ml Milch, lauwarm
800 g Weizenmehl, glatt
1 Prise Salz
Zitronenabrieb ½ Biozitrone
2 Eidotter
80 g Butter, flüssig
80 g Kristallzucker
2 P. Vanillezucker

2 Liter Frittieröl

200 g Mohn, gemahlen
100 g Kristallzucker
ca. 200 ml Milch
ev. 2 EL Rum
2 EL Honig

Zubereitung
Hefe in zimmerwarmer Milch auflösen. Mehl, Salz, Zitronenabrieb, Eidotter, flüssige (aber nicht heiße) Butter, Zucker, Vanillezucker nacheinander in eine Mixschüssel geben, aufgelöste Hefe dazu leeren und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur auf doppelte Menge aufgehen lassen (etwa 1 Stunde).
Öl zum Frittieren erhitzen (Achtung nicht überhitzen!).
Hefeteig einmal leicht zusammenschlagen. Mit einem – zwischendurch immer wieder – ins heiße Fett getauchten Esslöffel Nocken abstechen und diese zunächst rund und dann oval rollen. Im heißen Fett auf beiden Seiten goldgelb backen und auf einer Küchenrolle abtropfen lassen.
Den Mohn mit dem Zucker und der Milch vermengen, unter Rühren ganz kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, eventuell Rum und den Honig unterrühren. Die noch warme Mohnmasse auf die warmen gebackenen „Nudeln“ aufstreichen.

Tipps
Einige kennen das Basisrezept vielleicht als „Gebackene Mäuse“. Die frittierten „Nudeln“ werden meist mit Staubzucker bestäubt und/oder mit Vanillesauce serviert.
Bislang ist mir die Version mit Mohn nur aus dem oberösterreichischen Mühlviertel bekannt. Meine Oma hat sie meist den Erntehelfern nach einem arbeitsreichen Tag serviert. Frisch schmecken sie – wie alle frittierten Germteigprodukte – am besten.
Das Auftragen der Mohnmasse auf die gebackenen„Nudeln“ ist etwas mühsam. Am besten funktioniert es, wenn der Mohn noch warm ist. Daher eventuell nochmals aufwärmen.

♥♥♥

MOHNROSE

Zutaten für 1 Springform Ø 28 cm
40 g Hefe/Germ
150 ml Milch, lauwarm
500 g Weizenmehl, glatt
1 Prise Salz
Zitronenabrieb ½ Biozitrone
2 Eier
100 g Butter, flüssig
100 g Kristallzucker

380 g Mohn, gemahlen
120 g Kristallzucker
180 ml Milch
80 g weiche Butter
(ersatzweise auch 2 P. Mohn-Back)

3–4 EL flüssige Butter oder Butterschmalz

1 EL Rosengelee (alternativ Fruchtgelee)
Staubzucker

Zubereitung
Hefe in der Milch auflösen. Mehl, Salz, Zitronenabrieb, Eier, flüssige (aber nicht heiße) Butter und Zucker nacheinander in eine Mixschüssel geben, aufgelöste Hefe dazu leeren und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur auf doppelte Menge aufgehen lassen (ca. 45 Minuten).
Mohnfülle zubereiten: alle Zutaten vermengen und kurze aufkochen.
Backrohr auf 180 °C vorheizen. Eine Springform mit Backtrennpapier auslegen.
Den Hefeteig einmal durchkneten und rechteckig ausrollen (Größe ca. 30 x 50 cm).
Die Mohnmasse auf den Teig streichen, dabei einen Rand von etwa 2 cm freilassen.
Den Teig der Länge nach aufrollen. Die Enden zusammendrücken. Von der Mohnrolle  5–6 cm lange Stücke abschneiden. Diese rundum mit flüssiger Butter bestreichen und nebeneinander in die Form setzen.
Den Kuchen im unteren Ofendrittel 25 Minuten backen. Dann mit einer Alufolie abdecken und weitere 15 Minuten fertig backen. Aus dem Rohr nehmen und noch heiß mit dem Rosengelee einstreichen. Abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

♥♥♥

PAVLOVA MIT ROSENBLÜTEN

ZUTATEN für 1 Pavlova
2 Eiklar
100 g Kristallzucker
1 Spritzer Zitronensaft
½ EL gemahlene, gefriergetrocknete Himbeeren oder rosa Lebensmittelfarbe

100 ml Schlagobers
1 P. Vanillezucker

1 EL Pistazien
rosa Duftrosenblüten (ungespritzt), ersatzweise kandierte Blüten
oder frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeeren)

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 120 °C vorheizen. Backblech mit Backtrennpapier auslegen.
Eiklar sehr steif schlagen, Kristallzucker einrieseln lassen, Zitronensaft und rosa Farbe dazugeben und weiter schlagen, bis der Schnee ganz steif ist und Spitzen macht.
Die Schneemasse auf das Backblech setzen. Ev. mit einer Teigspachtel rund formen und im Rohr ca.1 1/2 Stunden backen. Dabei einen Kochlöffel einklemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Rohr entweichen kann. Baiser auskühlen lassen.
Obers mit Vanillezucker steif schlagen.
Die Pavlova kurz vor dem Servieren mit geschlagenem Obers bestreichen. Pistazien und Rosenblüten auflegen und gleich servieren.
Variante: Anstatt oder zusätzlich zu den Blüten mit frischen Beeren garnieren.

TIPP
Für mehrere Personen die doppelte Eiweißmasse zubereiten und zwei Böden backen. Mit geschlagenem Obers und frischen roten Früchten, z. B. Himbeeren, Erdbeeren oder Kirschen, zusammensetzen.
Die kleine Pavlova (Zutatenmenge mit 2 Eiklar) backe ich 1 1/2 Stunden, schalte dann das Rohr aus und lasse sie noch gut 20 Minuten bei leicht geöffneter Tür im Backrohr auskühlen.

♥♥♥

ROSA PAVLOVA MIT BEEREN

ZUTATEN für 1 kleine Pavlova
2 Eiklar
100 g Kristallzucker
1 Spritzer Zitronensaft
½ EL gemahlene, gefriergetrocknete Himbeeren oder rosa Lebensmittelfarbe

150 ml Schlagobers
1 P. Vanillezucker

frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeeren)

ZUBEREITUNG
Siehe Pavlova mit Rosenblüten.

♥♥♥

PUNSCHKRAPFERL

ZUTATEN (Biskuitboden)
5 Eier (getrennt)
150 g Staubzucker
1 P. Vanillinzucker
75 g flüssige Butter
125 g Mehl

ZUTATEN (Punschmasse)
1 Schokokuchen oder Biskuit (fertig)
70 g dunkle Kuvertüre oder Kochschokolade
Marmelade (z.B. Marillen, Ribisel)
etwas Rosensirup
60% Rum

GLASUR
2 Becher Punschglasur

ZUBEREITUNG
Für den Biskuitboden Eier trennen. Schnee schlagen und beiseite stellen.
Eidotter mit Staubzucker und 1 EL heißem Wasser sehr schaumig aufschlagen. Warme Butter einrühren. Abwechselnd Mehl und Eischnee sanft unterheben.
Teig auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° C ca. 12–15 Minuten backen.
Aus dem erkalteten Biskuitboden kleine Kreise ausstechen. Diese mit ein wenig Marmelade bestreichen.
Für die Punschmasse den fertigen Kuchen zerbröseln und mit geschmolzener Schokolade, Marmelade, Rosensirup und Rum gut verkneten. Aus dieser Masse (mit einem Löffel oder Eisportionierer) Kugeln ausstechen und auf die Biskuitkreise setzen.
Punschglasur im Wasserbad lt. Packungsanweisung schmelzen und über die Punschkugeln gießen.

TIPP
Wenn ich für eine Torte nur einen Biskuitboden benötige, gefriere ich die Reste der Biskuittorte ein. Oder bleibt bei Festen Kuchen übrig, kommt dieser ebenso ins Gefrierfach. So habe ich für Punschtorten, -schnitten oder -krapferl fertiges Biskuit vorrätig.

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PUNSCHKUPPEL IM ROSENKLEID

ZUTATEN 
6 Eiweiß
1 Prise Salz
6 Eidotter
150 ml sehr heißes Waser
300 g Staubzucker
1 P. Vanillinzucker
300 g Mehl
1 P. Backpulver

500–700 g Kuchenreste (ohne Creme), ersatzweiße oder ergänzend Biskotten (= Löffelbiskuits)
ca. 100 ml oder wahlweise mehr Rum (40–60%)
10 g echter Kakao (z. B. Kakaopulver von Bensdorp)
ca. 350 g Marillenmarmelade (davon 150 g zum Glasieren und Bestreichen des Biskuits)

1–2 Becher Manner-Punschglasur (je nach Dicke der Glasur)
(oder 250g Fondant und rosa Lebensmittelfarbe)
Rosenpetalen

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 175 °C vorheizen. Kuppel-Backform mit Backtrennspray einsprühen.
Für das Biskuit Eiweiß und die Prise Salz zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen.
Eidotter mit heißem Wasser sehr schaumig rühren, Staubzucker und Vanillezucker beigeben und mindestens 5 Minuten weiter rühren. Mehl und Backpulver und das steife Eiweiß abwechselnd mit einem Schneebesen untermengen. Die Masse in die Kuppelform füllen. (Damit die Kuppelform beim Backen aufrecht stehen bleibt, stelle ich sie zusätzlich in einen Tortenring.) Das Biskuit ca. 45 Minuten goldgelb backen.
Nach dem Auskühlen einen 2 cm dicken Boden abschneiden. Die Kuppel aushöhlen, sodass ein ebenso starker Rand bleibt. Diesen mit etwas Marillenmarmelade bestreichen.
Für die Punschmasse die Kuchenreste fein zerbröseln. Je nach Feuchtigkeit der Kuchenreste Rummenge abstimmen (je trockener, desto mehr, dann allerdings eher 40% Rum) sowie je nach Farbe der Kuchenreste mehr oder weniger Kakao untermengen. Mit der restlichen Marillenmarmelade zu einer gut durchfeuchteten Masse verrühren.
Die Punschmasse in die ausgehöhlte Kuppel eindrücken und den – ebenso mit Marmelade bestrichenen – Biskuitboden aufsetzen und gut andrücken.
Die Kuppel auf eine Tortenplatte stürzen und die Oberseite zart mit Marmelade glasieren, um die Poren zu schließen. Falls die Marmelade eher grob ist, diese kurz erhitzen und durch ein Sieb passieren. Die Marmelade trocknen lassen.
Die Punschglasur nach Packungsanleitung erhitzen. (Fondantglasur: Den Fondant über Wasserband erhitzen bis er zähflüssig ist. Etwas rosa Lebensmittelfarbe beigeben und verrühren.) Die Glasur in einem Guss über die Torte gießen.

♥♥♥

PUNSCHSCHNITTE MIT ROSENFROSTING

ZUTATEN
4 Eiklar
4 Eidotter
120 g Staubzucker
60 g flüssige Butter
100 g Mehl

500 g Kuchenreste (Biskuit, Schokokuchen)
50–100 ml Rum (40–60%)
5–10 g echten Kakao
100 g Marillenmarmelade (+ ca. 50 g zum Bestreichen)

1 Becher Manner-Punschglasur fertig

100 g weiche Butter
100 g Staubzucker
75 g Philadelphia-Frischkäse
4–5 Tropfen Rosenöl
rosa Lebensmittelfarbe oder einige zerdrückte Himbeeren (Kerne entfernen)

Beeren nach Saison zur Dekoration

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 180 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backtrennpapier auslegen.
Für den Biskuitboden die Eiklar zu steifem Schnee schlagen und zur Seite stellen.
Eidotter mit 2 EL heißem Wasser schaumig schlagen und mit dem Staubzucker sehr flaumig aufschlagen. Langsam die flüssige Butter zugießen und weiterrühren. Zum Schluss das Mehl und das steife Eiweiß abwechselnd mit einem Schneebesen untermengen.
Den Biskuitteig auf das Backblech streichen und ca. 10–12 Minuten goldgelb backen.
Nach dem Auskühlen in 4 Streifen schneiden. Je zwei Streifen mit etwas Marillenmarmelade zusammenkleben.
Für die Punschmasse die Kuchenreste fein zerbröseln. Je nach Feuchtigkeit der Kuchenreste die halbe oder ganze Menge Rum und je nach Kuchenresten mehr oder weniger Kakao untermengen. Mit der Marillenmarmelade zu einer feuchten Masse durchkneten.
Zusammensetzen: Die Biskuitstreifen mit etwas Marillenmarmelade bestreichen, die Punschmasse daraufsetzen und mit dem zweiten doppelten Biskuitstreifen abschließen. Die Oberseite ebenso mit ganz wenig Marmelade bestreichen, damit die Poren geschlossen sind.
Die Punschglasur nach Packungsanleitung zubereiten und darübergießen. Auskühlen lassen.

ROSENFROSTING
Weiche Butter und Staubzucker cremig rühren. Frischkäse, Rosenöl und rosa Lebensmittelfarbe bzw. Himbeerpüree untermengen.
Anstelle der oder zusätzlich zur Punschglasur die Schnitte mit dem Rosenfrosting bestreichen oder dieses mit dem Spritzsack aufspritzen.
Mit frischen oder tiefgekühlten Beeren dekorieren.

TIPP
Damit die Schnitte gleichmäßig geformt wird, setze ich sie in einer mit Folie oder Backpapier ausgelegten Kastenkuchenform zusammen und stürze sie danach aus der Form.

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ROSENBAISER-MILLEFEUILLE

ZUTATEN für 2 Stück á 3 Böden (6 Personen)
4 Eiweiß
200 g Kristallzucker
100 ml Wasser
1 TL Rosenwasser

500 g Himbeeren oder Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
1 EL Staubzucker

150 ml Obers (Sahne)
2 P. Vanillinzucker
150 g Mascarpone
2 EL Rosensirup

Backtrennpapier
ungespritzte Rosenblüten
Staubzucker

ZUBEREITUNG
Zwei Backbleche mit Backtrennpapier auslegen. Darauf je drei Rechtecke im Format 10 x 14 cm aufzeichnen, danach Papier umdrehen. Backrohr auf 120 °C vorheizen.
Eiweiß sehr steiff schlagen.
Kristallzucker und Wasser verrrühren und am Herd auf 120 °C erhitzen (nicht höher, sonst dickt der Sirup ein). Vom Herd nehmen, Rosenwasser dazugeben und noch warm unter den Eischnee schlagen. Weiterrühren, bis der Eischnee abgekühlt ist.
Mit der Schneemasse die 6 Rechtecke bestreichen (vier davon dünner, die zwei Deckblatten dicker und etwas wolkig).
Im Rohr 1½ Stunden backen. Auskühlen lassen.
Von den Beeren eine knappe Handvoll für die Dekoration zur Seite stellen. Restliche Beeren mit Zucker und Zitronensaft pürieren.
Obers mit Vanillinzucker steif schlagen. Mascarpone mit dem Rosensirup glatt rühren, dann das Obers unterheben.
Die Mascarponecreme in einen Spritzsack mit glatter oder gezackter Lochtülle füllen und damit auf die vier glatten Böden Tupfen aufspritzen.
Das Beerenmus zwischen den Cremetupfen auftragen, dabei einige Kleckser über den Rand hinauslaufen lassen.
Je 2 Böden aufeinandersetzen und mit einem wolkigen Deckel abschließen.
Beeren und Rosenblüten aufdrapieren und mit Staubzucker besträuen.

TIPPS
Gleich servieren, da der Rosenbaiser rasch aufweicht. Mit einem gezackten (Brot)Messer vorsichtig in je drei Teile schneiden.

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ROSENBAISER-ROULADE

ZUTATEN für 1 Roulade
Eiweiß von 4 großen Eiern
1 Prise Salz
200 g Kristallzucker + 5 Tropfen Rosenöl
(alternativ 200 g Rosenzucker)
1 Vanilleschote bzw. gemahlene Vanille
1 TL Maizena (=Maisstärke)
ev. ½ TL rosa Lebensmittelfarbe in Pulverform

250 ml Schlagobers
1P. Vanillezucker
25 g gehobelte Mandeln, grob gehackt
100 g Himbeeren

2 Bogen Backtrennpapier

ZUBEREITUNG
Backrohr auf 160° C vorheizen. Backblech mit einem Backtrennpapier auslegen.
Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen (zuerst langsam, dann auf voller Stufe schlagen). Kristallzucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Das Innere einer Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Rosenöl untermengen.
Maizena (vermischt mit rosa Lebensmittelfarbe) dazugeben und weitere 5 Minuten auf höchster Stufe zu sehr festem und steifem Schnee schlagen.
Baisermasse aufs Blech aufstreichen und ca. 20–25 Minuten backen. (Die Oberfläche sollte knusprig, aber nur wenig gebräunt sein, während das Innere weich bleiben sollte.)
Aus dem Rohr nehmen und auf das zweite Backtrennpapier stürzen. Das andere Trennpapier vorsichtig abziehen. Kurz auskühlen lassen.
Inzwischen Schlagobers mit dem Vanillezucker steif schlagen, die gehobelten und gehackten Mandeln untermengen und auf die Baiserroulade aufstreichen (nur zwei Drittel bestreichen). Mit Himbeeren belegen. Von der bestrichenen Seite her mit Hilfe des Backpapiers vorsichtig aufrollen.
Möglichst gleich servieren, da die Baisermasse die Feuchtigkeit der Füllung annimmt und dadurch die knusprige Baiseroberfläche verliert.

TIPPS
Die Schüssel, in der das Eiweiß geschlagen wird, muss ganz sauber und fettfrei (ev. mit Zitrone auswischen), das Eiweiß frei von Dotterresten sein, dann wird der Schnee schön steif.
Anstelle von Schlagobers kann die Roulade auch mit einer Mischung aus halb Mascarpone und halb Schlagobers gefüllt werden.
Alternativ auch mit einer Mischung aus Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren füllen oder dekorieren.
Sollte die Baisermasse zu lange gebacken worden und nicht rollbar sein, bestreicht man sie mit der Obersfülle und wartet etwas mit dem Einrollen zu. Durch die Feuchtigkeit wird sie in Kürze rollbar.

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SPRINKLES-MUG-CAKE

ZUTATEN für 1 große Tasse (350 ml)
2 Eier
3 EL Milch
½ TL Vanillearoma (oder gemahlene Vanille)
2 EL Pflanzenöl
4 EL Zucker
4 EL Mehl
½ TL Backpulver
1 Pr. Salz
4 EL Sprincles oder bunter Streuselzucker

ZUBEREITUNG
In einer Tasse mit mind. 350 ml Fassungsvermögen die Eier, Milch, Vanillearoma, Öl und Zucker vermischen. Mehl, Backpulver, Salz untermengen, zuletzt die Streusel einrühren.
In der Mikrowelle bei 800 Watt etwa 1½–2 bzw. bei 650 Watt ca. 2–2½ Minuten backen. Wenn der Teig an der Oberfläche noch nicht fest ist, in 20-Sekunden-Schritten fertigbacken (beobachten!).

TIPPS
⋅ Mit Minimarschmallows, Sprincles oder bunter Schokolode dekorieren. Noch warm genießen.
⋅ Variante Kokos-Mug-Cake: anstelle der Sprincles 2 EL Kokosflocken unterrühren
⋅ Tassenkuchen sind ganz schnell zubereitet, der Teig wird direkt in der Tasse verrührt, die Tassen müssen nicht gefettet werden.
⋅ Die Kuchen gehen beim Backen in der Mikrowelle etwas auf, daher sollte die Tasse nur zu 2/3 mit Teig befüllt werden. Ist die Tasse zu klein, eventuell aus Backpapier eine Papiermanschette an die Oberkante der Tasse kleben.
⋅ Bei 200- oder 250-ml-Tassen die Teigmenge auf zwei Tassen aufteilen.
⋅ Damit auch die Oberfläche durchgebacken ist, ein kleines Stückchen Backpapier oder Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen, das verkürzt auch den Backvorgang ein wenig.

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TARTE BLANC

ZUTATEN
150 g Weizenmehl
25 g Mandelmehl (fein gemahlene, geschälte Mandeln)
50 g Staubzucker
70 g Butter, kalt
1 Prise Salz
1 Eiklar

300 g weiße Kuvertüre
300 g Crème fraîche
175 g Frischkäse, natur
1 Bioorange, Zesten
1 Biolimette, Zesten
3 Eidotter

1 Becher weiße Schokoladenglasur
Staubzucker
Dekoblumen bzw. Minze, kandierte Veilchen, kandierte Rosenblüten u.a.

ZUBEREITUNG
Tarteboden: Mehl, Zucker und Salz vermengen, mit kalter Butter rasch verbröseln, etwas Eiklar dazu und zu einer Kugel formen. Diese in Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Mürbteig (zwischen zwei Frischhaltefolien) auswalken, in eine Tartform mit herausnehmbarem Boden legen, an den Rändern hochdrücken und im vorgeheizten Backrohr bei 175° C 15–20 Minuten goldgelb backen.
Füllung: Kuvertüre im Wasserbad (Achtung nicht zu heiß!) schmelzen. Crème fraîche und Frischkäse verrühren. Weiße Kuvertüre unterrühren. Orange und Limette waschen, Schalen abreiben und unter die Käsemasse mischen. Dotter einzeln unterrühren.
Die Käse-Schokoladen-Mischung auf den vorgebackenen Tarteboden gießen, sodass dieser bis zum obersten Rand gefüllt ist.
Die Tarte im Backrohr weitere 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Glasur: Weiße Schokoladenglasur nach Anweisung schmelzen und auf der erkalteten Tarte glattstreichen. Das geht am besten mit einem Löffelrücken, den man zwischendurch immer wieder in sehr heißes Wasser taucht.
Mit Staubzucker bestreuen und mit Blüten und Blättern dekorieren.

TIPP
Die Tarte schmeckt auch ohne Schokoladenglasur hervorragend, jedoch ist die Käse-Schokoladenfüllung durch die Eidotter gelb und nicht weiß.
Winterlich wird die Tarte durch die zusätzliche Dekorierung mit glasierten Eiskristall- oder Schneeflocken-Keksen.

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SCHNEEFLOCKEN-MINITARTE

ZUTATEN fü 2 Stück
Halbe Teigmenge der Tarte Blanc

Halbe Menge Füllung der Tarte Blanc

Staubzucker
Kekse (Schneeflocken und kleine Herzen)

ZUBEREITUNG
Die Backzeit für den Mürbteig verkürzt sich auf 10–12 Minuten.
Die Backzeit für die Cheesecake-Schokoladendenfüllung bleibt mit 20–25 Minuten gleich.
Noch warm mit Staubzucker bestreuen und die Keksdekoration auf die kleinen Tartes legen.

TIPP
Schmeckt am besten warm!
Für die Schneeflocken-Kekse am besten die ganze Mürbteigmenge der Tarte Blanc fertigen und die Hälfte für die Kekse verwenden

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TARTE BLUE − BLÜHENDE HEIDELBEER-TARTE

ZUTATEN
100 g Mandelmus (z.B. von Alnatura)
100 g Agaven- oder Kokossirup
200 g Getreideflocken (z.B. Dinkel, Hafer)
1 Prise Salz

200 g weiße Kuvertüre, in Stücke gehackt
100 ml Schlagobers
200 ml Glucosesirup*

Heidelbeeren
Brombeeren
Essbare blaue und weiße Blüten (z.B. Gänseblümchen, Kornblumen, Stiefmütterchen)

ZUBEREITUNG
Tarteboden: Mandelmus und Sirup gut verrühren (das geht leichter, wenn man beides kurz erwärmt), Getreideflocken und Salz unterrühren.
Die Flockenmasse in eine Tarteform mit entfernbarem Boden (ca. 11 x 35 cm) hineindrücken, dabei die Masse an den Rändern hochdrücken (siehe Foto). Bei 150° C knapp 20 Minuten backen, bis der Tarteboden leicht gebräunt ist.
Ganache: Schlagobers und Glucosesirup in einem Topf aufkochen lassen und über die Schokoladenstücke gießen. Sobald diese geschmolzen sind, die Masse mit einer Spachtel glatt rühren.
Die Ganache auf den ausgekühlten Tartebooden leeren und die Tarte für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Ganache fest, d.h. dick zähflüssig, ist.
Mit Beeren und Blüten dekorieren.

TIPP
Achtung: Hortensienblüten sind zwar wunderschön aber giftig und nicht essbar!
Eine Ganache ist eine Creme aus Kuvertüre und Obers, die z.B. zum Füllen von Pralinen verwendet wird. Durch den Glucosesirup bekommt diese eine leichte zähflüssige Konsistenz und die Beeren „kleben“ an der Creme.
Die Ganache kann auch ohne Glucosesirup gemacht werden. Hierzu die Schokolade-Obers-Masse nach dem Aufkochen kalt stellen (am besten über Nacht) und mit einem Mixer cremig aufschlagen.
*Glucosesirup ist im normalen Lebensmittelhandel nicht erhältlich, kann aber leicht selber gemacht werden. Hierzu 200 g Traubenzucker, 100 ml Wasser und ½ TL Zitronensäure verrühren und auf 105–110° C (Thermometer) unter Rühren aufkochen, danach abkühlen lassen. Die Temperatur sollte nicht überschrittenwerden, sonst wird das Zuckerwasser braun und der Sirup nach dem Erkalten zur „Modelliermasse“. Mir haben dabei folgende Videos geholfen: Glukosesriup bzw. Invertzucker selber machen.

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TARTE NOIRE

ZUTATEN
300 g Oreo-Kekse
110 g flüssige Butter

250 g Joghurt 3,5%
175 g Frischkäse Doppelrahmstufe (z.B. Philadelphia)
150 g Staubzucker
1 P. Vanillinzucker
abgeriebene Schale einer Biozitrone
5 oder 5½ Blatt Gelatine

ca. 3–4 EL Heidelbeermarmelade
Himbeeren
Essbare rote Blüten (z.B. Rosen, Geranien, Stiefmütterchen)

ZUBEREITUNG
Tarteboden: Oreo-Kekse (mitsamt der weißen Cremefüllung) in einen Plastikbeutel geben und mit einem Nudelholz zerdrücken. Flüssige Butter dazuleeren, verrühren und in eine Tarteform mit Hebeboden drücken, dabei die Masse auch an den Rändern hochziehen. Das geht am besten mit einem Kochlöffel oder einer Spatel. Oreoboden im Kühlschrank mindestens 30 bis 60 Minuten fest werden lassen.
Füllung: Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Joghurt, Frischkäse, Staubzucker, Vanillinzucker und Zitronenschale gut verrühren.
Die ausgedrückte Gelatine in einem kleinen Topf kurz erhitzen bis sie schmilzt, vom Herd nehmen und 3 EL der Käsemasse unter die Gelatine rühren. Danach diese Gelatinemischung über die Käsemasse gießen und gut verrühren. Die Füllung gleich auf den Oreoboden gießen und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis sie fest ist.
Garnitur: Heidelbeermarmelade erhitzen bis sie flüssig ist, durch ein Sieb passieren, sodass Schalenreste getrennt werden. Das noch warme Heidelbeergelee mithilfe eines Dressiersacks oder einer Lochtülle dekorativ auf die Tarte spritzen.
Mit Himbeeren und roten Blüten dekorieren.

TIPP
Wer die Frischkäsemasse eher schnittfest mag, nimmt 5½– 6 Blatt Gelatine. Soll sie eher cremig sein, dann nur 5 Blatt verwenden.

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TARTE ROSÉ MIT PISTAZIENFRANGIPANE

ZUTATEN
150 g Weizenmehl
25 g Mandelmehl (fein gemahlene, geschälte Mandeln)
50 g Staubzucker
70 g Butter, kalt
1 Prise Salz
1 Eiklar (kleines Ei)

50 g Mandelmehl
50 g Pistazienmehl (fein gemahlene ungesalzene Pistazien)
50 g Zucker
50 g Butter, weich
1 Eidotter

ca. 200 g Himbeeren

150 g weiße Schokolade
80 ml Schlagobers
rote Lebensmittelfarbe
Essbare rosa Blüten (z.B. Rosen, Platterbsen, Duftgeranien, roter Klee)

ZUBEREITUNG
Tarteboden: Mehl, Zucker und Salz vermengen, mit kalter Butter rasch verbröseln, etwas Eiklar dazu und zu einer Kugel formen. Diese in Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Teig in eine Tartform mit herausnehmbarem Boden geben, an den Rändern hochdrücken und im vorgeheizten Backrohr bei 175° C knapp 20 Minuten goldgelb backen.
Frangipane: Alle Zutaten gut verrühren. Die Frangipane auf den überkühlten Tartboden aufstreichen.
Himbeeren auflegen und diese leicht in die Frangipane-Creme eindrücken, sodass eine gleichmäßige, ebene Fläche entsteht.
Rosa Schokocreme: Schlagobers erhitzen, zerkleinerte Schokolade unter Rühren schmelzen, mit Lebensmittelfarbe zart rosa einfärben. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Mit Handmixer kurz aufschlagen bis sie eine zähfließende Konsistenz erreicht.
Masse auf die Himbeer-Frangipane aufgießen und die Tarte im Kühlschrank einige Stunden oder besser über Nacht kühlen.
Kurz vor dem Servieren mit den rosa Blüten dekorieren.

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3erlei TASSENKÜCHLEIN (MUG CAKES)

BASISZUTATEN für je 1 große Tasse (350 ml) oder 2 kleine (200–250 ml)
30 g Butter (ca. 1 EL voll)
3 EL Kristallzucker
½ TL Vanillezucker
1 Ei
6 EL Mehl
½ TL Backpulver
1 ½ TL Joghurt

Weiters je nach Variante
für Himbeerküchlein: 50 g Himbeeren

für Schokoküchlein: 35g geschmolzene + 15 g grob gehackte dunkle Schokolade
1 EL Kokosflocken

für Red-Velvet-Küchlein: rote oder rosa Lebensmittelfarbe
ev. 5 Tropfen Rosenöl
20 g grob gehackte weiße Schokolade

ZUBEREITUNG
In einer Tasse mit mind. 350 ml Fassungsvermögen die Butter schmelzen. Zucker, Vanillezucker und Ei einrühren. Mehl, Backpulver und Joghurt untermengen.
Je nach Variante die weiteren Zutaten dazugeben.
Pro Tasse in der Mikrowelle bei 800 Watt etwa 1½–2 bzw. bei 650 Watt ca. 2–2½ Minuten backen. Wenn der Teig an der Oberfläche noch nicht fest ist, in 20-Sekunden-Schritten fertigbacken (beobachten!).

TIPP
⋅ Tassenkuchen sind ganz schnell zubereitet, der Teig wird direkt in der Tasse verrührt, die Tassen müssen nicht gefettet werden und man weiß – im Vergleich zu Fertigprodukten – ganz genau, was drinnen ist …
⋅ Die Kuchen gehen beim Backen in der Mikrowelle etwas auf, daher sollte die Tasse nur zu 2/3 mit Teig befüllt werden. Ist die Tasse zu klein, eventuell aus Backtrennpapier eine Papiermanschette an die Oberkante der Tasse kleben.
⋅ Bei 200- oder 250-ml-Tassen die Teigmenge auf zwei Tassen aufteilen.
⋅ Damit auch die Oberfläche durchgebacken ist, ein kleines Stückchen Backpapier oder Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen. Das verkürzt auch den Backvorgang ein wenig.

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TOPFENKUCHEN MIT BEEREN UND ROSENSIRUP

ZUTATEN
3 Eiklar (Größe L)
150 g Zucker
640 g Magertopfen
1 Prise Salz
6 Eidotter (Größe L)
Abrieb von 1 Zitrone
40 g Mehl
30 g Butter

Himbeeren
Heidelbeeren
5 EL Rosensirup

ZUBEREITUNG
Die 3 Eiklar zu steifem Schnee schlagen, Zucker dazugeben und noch etwas weiterschlagen.
Topfen, Salz, 6 Dotter, Zitronenschale und Mehl verrühren. Danach den Eischnee sanft untermengen.
Backrohr auf 150° C vorheizen. Eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen oder ein Backtrennpapier einlegen. Den Topfenkuchen ca. 45 Minuten backen.
Danach den Kuchen im Backrohr auskühlen lassen, dabei einen Kochlöffel in die Offentür klemmen, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Nimmt man ihn gleich aus dem Rohr, sinkt er zusammen.
Die Himbeeren und Heidelbeeren auf den Kuchen legen und diese mit dem Rosensirup beträufeln. Eventuell noch mit Staubzucker bestreuen.

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WALNUSS-KARAMELLKUCHEN MIT BIRNE

ZUTATEN
3 große Birnen
1 TL Abrieb einer Biozitrone
Saft 1 Zitrone

250 g Butter, weich
180 g Staubzucker
1 P. Vanillinpulver
1 Prise Salz
20 ml Rum
5 Eier
250 g Mehl, glatt
1 P. Backpulver
100 g geriebene Walnüsse

200 g Kristallzucker
250 ml Schlagobers (= Sahne)
150 g Walnüsse, ausgelöst

ZUBEREITUNG
Die drei Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, grob würfeln und zusammen mit dem Saft der Zitrone und der Hälfte des Zitronenabriebs etwa 3–4 Minuten andünsten. Auskühlen lassen.
Backrohr auf 175 °C vorheizen. Backform leicht einfetten und stäuben oder mit Backtrennspray aussprühen.
Butter, Zucker, Vanillinzucker und die zweite Hälfte des Zitronenabriebs verrühren. Nach und nach die ganzen Eier und den Rum einrühren. Mehl, Backpulver und geriebene Nüsse unterziehen. Am Schluss die Birnenstückchen dazugeben.
Teig in der vorbereiteten Springform ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe.
Für das Karamell-Topping den Zucker 3–4 Minuten unter ständigem Rühren erhitzen, bis er goldfarben karamellisiert. Obers zugießen und solange rühren, bis sich die entstanden Klumpen wieder auflösen. Nüsse dazugeben und 5–6 Minuten köcheln, bis die Masse leicht dicklich wird. Etwas abkühlen lassen, aber noch warm über den Kuchen geben.

TIPP
Sehr dekorativ wirkt eine (weitere) Birne in der Kuchenmitte. Diese habe ich nicht mitgebacken, weil sie sonst braun wird.
Von der Birne das untere Drittel entfernen, die Schnittfläche mit etwas Karamell bestreichen und diese auf den Kuchen setzen. Danach mithilfe eines Eßlöffels die karamellisierten Nüsse rund um die Birne aufschichten.