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Heiß! Eis, Frosé, Ice-Pops oder Slushy

Ist euch auch so heiß? Der Sommer ist erst am Anfang und bringt uns schon derart ins Schwitzen. Wie soll man bei dieser Mega-Hitze konzentriert arbeiten oder kreativ sein? Ich versuche mich von außen und innen zu kühlen. Abends tauche ich die Füße in ein Fußbad mit Eiswürfeln und einer Handvoll Rosenblüten … und gönne mir eine Kugel selbstgemachtes Roseneis.

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Und zum Wochenende auch mal einen Roseneis-Float. Dieser sieht nicht nur wunderschön aus mit seinen rosa Abstufungen, er schmeckt auch köstlich und ist im Handumdrehen gemacht. Einige zerdrückte Beeren in ein Glas geben, darauf ein, zwei Kugeln Roseneis oder auch Himbeereis und mit eisgekühltem Sekt oder Kattus-Frizzante aufgießen. Wie das schäumt!
Für die alkoholfreie Variante einfach das Eis mit einem anderen kohlensäurehältigen Getränk, z. B. Sodawasser, aufgießen.

frose4Und sollte das alles keine Wirkung zeigen, dann hilft ganz bestimmt ein Gläschen Frosé. Tiefgekühlter Roséwein mit Erdbeersaft und Eiswürfeln im Smoothiemixer cremig gerührt. Meine Freundinnen sind ganz „heiß“ auf diesen rosa Drink. Klar, dass ich immer einen Vorrat im Tiefkühler habe.

icepop1Manchmal brauche ich einfach nur Eis. Gefrorenes Eis! Eis in Form von Ice-Pops – in Motiv-Eiswürfelbehältern tiefgefrorenes Beerenpüree mit etwas Joghurt und Wasser oder Rosensirup. Aber Achtung: Sie sind so eiskalt wie Eiswürfel, daher kurz antauen lassen. Nicht dass sie euch auf der Zunge anfrieren wie einem Bekannten. Hat er doch gleich zwei dieser kleinen Dinger tiefgefroren in den Mund gesteckt. Huch, ganz schön kalt! Eis eben. 😉

RoseneisamstielEine kalorienarme Variante sind meine Rosen-Himbeereis-Schlecker am Stiel. Fruchtig und nur wenig gesüßt. So ein Wassereis-Popsicle (Eis am Stiel) ist bei uns im Sommer immer griffbereit. Ob aus Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Kiwi oder Mango. Je nachdem, welche Früchte gerade Saison haben. Meine Lieblingssorte: Marille mit Heidelbeeren.

Und hin und wieder gönne ich mir ein Punschkrapferleis. Das Punschkrapferleis vom Demel am Wiener Kohlmarkt ist und bleibt natürlich einzigartig. Aber meine Versuche, dieses ganz spezielle Eis selbst zuzubereiten, kommen schon an das Original heran. Picksüß, sage ich euch! Wie Punschkrapferl eben. Da genügt eine kleine Kugel. Eindeutig ein Feiertagseis.

Slushy2Und das da? Eis oder eher Dessert? – Ein halbgefrorenes Trinkeis, das in seiner Konsistenz an Schneematsch erinnert. So ein Erdbeer-Mango-Slushy geht immer und ist äußert erfrischend. Womit wir wieder beim Abkühlen von der Sommerhitze wären.
Ich mach’ mir jetzt einen Slushy. Soll ich für euch einen mitmachen?

Punschschnitte mit Rosenfrosting – Achtung Alkohol!

„Punschkrapferl“ gehören zu Wien wie Apfelstrudel, Buchteln oder Sachertorte – und sie enthalten im Originalrezept Rum. Inländerrum, selten Punsch, keinesfalls Rumaroma, sondern Alkohol! Daher gleich am Anfang die Frage: Dürfen die Kolleginnen und Kollegen im Büro während der Arbeitszeit überhaupt Punschschnitten essen?
Wir haben gemeinsam beschlossen, ja, wir dürfen. Von einer Schnitte wird man wohl kaum beeinträchtigt sein, oder? Hicks.

Punschschnitte, Punschkrapferl & Co.

Punschkrapferl – im Diminutiv – oder Punschkrapfen sind meist würfel-, machmal auch zylinderförmig. Ich mache sie hin und wieder auch kugelförmig. Sie werden aus Biskuitteig und einer Punschfüllung aus Kuchenresten, Rum und Marmelade hergestellt und mit viel rosa Glasur (Punschglasur) überzogen, die es bei uns Österreich fertig zu kaufen gibt. Mir ist die viele Glasur allerdings zu süß, daher mache ich lieber Punschschnitten als -krapferl. So habe ich ganz viel Punschmasse und weniger von der Zuckerglasur.

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Dieses Mal habe ich die Punschschnitten mit rosa Frischkäsefrosting und tiefgefrorenen Beeren dekoriert. Eine Kombi, die uns Mädls noch besser geschmeckt hat als Punschglasur.

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Punschschnitten zählen zu meinem Standardrepertoire. Immer wenn ein Kuchen sich an der Oberfläche sich zu sehr wölbt, wird er gekappt und eingefroren. Wenn ein Guglhupf übrig bleibt, kommt er zu den Kuchenresten in den Tiefkühler. Und haben sich ausreichend Kuchenreste angesammelt, werden sie zerbröselt, mit Rum, Marillenmarmelade und Kakao (wenn die Reste eher hell sind) vermischt. Natürlich kann man die Punschfüllung auch aus frischem Biskuit herstellen.
Für Boden und Deckel backe ich ein flaches Biskuit, ähnlich einer Biskuitroulade, das bereits nach 10 Minuten Backzeit aus dem Rohr darf. Also weitaus kürzer als bei hohem Kuchen. Dieses setze ich mit Marillenmarmelade und Punschfüllung zusammen.
Dann fertige Punschglasur oder Creme darüber. Fertig. Schnell, saftig, süß!
Wer es lieber klassisch hat, findet hier auch das Rezept zu Punschkrapferl.

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Zum Rezept Punschschnitte
Rosen-Punschkrapferl