Schlagwort-Archive: Rosengeschenke

DIY-Badepralinen mit Rosenöl

Badepralinen oder Badebomben sind ein wahres Vergnügen. Entspannung und Spaß zu gleichen Teilen. Sie sprudeln, schäumen und blubbern im Wasser und verbreiten einen herrlichen Duft. Baden inmitten von schwimmenden Rosenblüten. Wer tut sich nicht gerne selber was Gutes?
Badepralinen kann man ganz einfach und preiswert selber machen. Momentan gibt es ausreichend Rosen im Garten. Die Blüten sind bei den Temperaturen in Kürze getrocknet.

Badebomben1

Badepralinen einfach selber machen

Was zur Badepralinen-Herstellung benötigt wird, ist recht einfach. Die Basis bilden Natron, Stärke und Zitronensäure. Das gibt es alles im Drogerie- oder Supermarkt. Die Rosenblüten sammle ich selbst und trockne sie auf Vorrat.
Das echte Rosenöl habe ich von meiner Rosenreise aus Bulgarien mitgebracht. Ätherische Öle sind relativ teuer, allerdings benötigt man nur sehr geringe Mengen. Sheabutter und Kokosbutter gibt es in Apotheken und Drogeriemärkten, können aber auch durch Kokosöl ersetzt werden. Ich empfehle hier die etwas teureren Bioprodukte, kommen sie doch direkt mit unsere Haut in Kontakt.
Damit in der Badewanne keine unschönen Fettaugen schwimmen, gebe ich etwas Lecithin als Emulgator dazu. Muss aber nicht sein. Sämtliche Zutaten für die selbst gemachten Kosmetikprodukte kaufe ich in der Kosmetikmacherei in Wien/Laudongasse mit eigenem Onlineshop.

Badebomben-Zutaten-1Badebomben-Zubereitung-2.jpgBadebomben-Zubereitung-1.jpgBadebomben-Zubereitung-3Badebomben-3

Inhaltsstoffe

Wer weiß nicht gerne, was in Badezusätzen drinnen ist bzw. möchte keine künstlichen Zusatzstoffe oder allzu chemische Zusätze an seine Haut lassen? – Die selbst gemachten Badekugeln beinhalten nichts anderes als die trockenen Zutaten Natron, Stärke und Zitronensäure sowie flüssige Körperbutter oder ein gutes Öl (wie Jojoba, Kokos, Mandel oder Oliven). Dazu kommen einige Tropfen ätherisches Öl und Blüten oder Kräuter (Rosmarin, Lavendel, Ringelblumen oder ein Blütenmix). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gewürze wie Zimt oder Orangen sind möglich. Wer den Bomben eine besondere Farbe geben möchte und keine Seifen- oder Lebensmittelfarbe verwenden will, kann sie mit getrockneten pulverisierten Beeren färben.
Variantenreiche Möglichkeiten auch bei der Form: kugel- oder herzförmig oder in Blütenformen, Minigugelhupf- oder Pralinenförmchen gedrückt … Silikonformen sind besonders gut geeignet, da man die Dinger nach dem Trocknen leicht herausdrücken kann. Hartplastik- oder Metallformen sollte man mit Klarsichtfolie auslegen oder sie mit Backtrennspray einsprühen.

Zutatenmengen und Zubereitungstipps für die Badepralinen findet ihr
hier als PDF zum Downloaden.

Badebomben-2.jpg

Verpacken und verschenken

Ob als Mitbringsel oder Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk – Badezusätze sind immer willkommen. Sie können in größeren Mengen zubereitet werden und sind je nach Ölart auch relativ lange haltbar. Durch die Zugabe von Sheabutter oder Kokosöl sind die Badepralinen nicht so zerbrechlich und man kann entsprechend fragile Formen fertigen.

Und schließlich noch hübsch verpacken! Ich setze sie gerne in Papierförmchen und schiebe je eine Badebombe oder Badepraline zusammen mit einigen getrockneten Rosenblüten in zarte Organzabeutelchen. Diese sammle ich bei Modeschmuck-Käufen. Es gibt sie auch in der Kosmetikmacherei oder in Bastelgeschäften.
An die Verpackung kommt ein Kärtchen mit Herstellungsdatum und Zutaten. So wissen auch die Beschenkten, dass die Badepralinen aus hautfreundlichen Zutaten hergestellt sind.

Badebomben-Verpackung.jpgRosenherz

Ab ins sprudelnde Vergnügen

Also nichts wie los! Badepraline ins Wasser geben und losblubbern … Sie sprudeln und schäumen fantastisch. Ein Badeerlebnis der besonderen Art: Baden in Rosenblüten mit dem Duft von Rosenöl, pflegender Sheabutter … Was braucht es mehr?

Herzallerliebste Rosenmuffin-Geschenke

Wenn ich mich doch nur entscheiden könnte oder: Wie aus einem Teig drei verschiedene Küchlein wurden …

Rosenmuffin8Rosenkuchen-im-Glas7Rosenmuffin-Rose8

Rosenmuffins, Rosencupcakes & Rosenküchlein im Glas

Wenn wir bei Freunden eingeladen sind, bringe ich gerne Selbstgemachtes mit. Manchmal binde ich einen kleinen Kranz aus Rosen, der auch im getrockneten Zustand hübsch aussieht. Soll das Geschenk größer ausfallen, fülle ich eine Box mit selbst gemachter Rosenmarmelade, Rosenmus, Rosenzucker, Rosensalz und Rosen-Badeprodukten. Und weil ich bereits an Weihnachtsgeschenke denke – ja, ich weiß, es dauert noch, aber dann ist die Rosenblüte vorbei –, habe ich ein wenig experimentiert.
Ich möchte heuer Rosenkuchen im Glas verschenken, also eigentlich nur die trockenen Zutaten, eine Backmischung in einem Weckglas. Sobald der Zutatenmix ausgereift ist, gibt es das Rezept hier am Blog. Also schon mal fleißig Rosenblüten sammeln und trocknen.

Rosengeschenkbox1Rosenmuffin1

So habe ich am Wochenende aus den Versuchsbackmischungen zahlreiche Muffins und Küchlein fabriziert. Gut, dass ich viele Bürokolleginnen und -kollegen habe, die gerne Testesser spielen.
Die Kreation mit weißer Schokolade und Rosenöl und einer zusätzlichen Rosenblüten-Schicht hat eindeutig gewonnen. Das Rezept von diesen Rosenmuffins gibt es bereits hier. Geht super schnell und schmeckt auch „nackt“, also ohne Topping, hervorragend. Sollte jemand keine weiße Schokolade mögen – wobei ich das nicht verstehen kann –, diese einfach durch Vollmilchschokolade ersetzen.
Einen Teil der Muffins habe ich mit rosa Zuckerglasur, feinen Rosenblütenstreifchen, Zitronenmelisse und einem Zuckerröschen verziert. Sie waren optisch der absolute Renner beim Büro-Morgenkaffee: „O, sind die süüüß! Kann ich noch einen haben?“

Rosenmuffin3

Einen Teil des Rosenteigs habe ich in backfeste 150 ml-Weck-Gläser gefüllt und sie direkt in den Gläsern gebacken. Kuchen im Glas sehen wunderschön aus und sind gut vorzubereiten. Sie halten im Kühlschrank einige Tage, wenn sie mit den zugehörigen Glasdeckeln verschlossen werden.

Rosenkuchen-im-Glas5Rosenkuchen-im-Glas2

Zum Sonntagsnachtisch habe ich sie mit winzigen Rosenblütenknospen und einem Cremeröschen dekoriert. Für den Geschmack braucht’s das zwar nicht, aber es sieht hübsch aus, oder?
Dazu habe ich aus Frischkäse, Butter und rosa Lebensmittelfarbe eine zarte Creme gerührt und sie danach etwas überkühlt. Eine gewöhnliche Buttercreme wäre zum Aufdressieren zwar die einfachere Lösung, allerdings ist mir diese zu üppig. Ein Frischkäsefrostig ist wesentlich feiner und leichter. Man kann es sogar problemlos einfrieren, sollte etwas übrig bleiben. Oder man tobt sich mal so richtig aus …

Rosenmuffin-Rose7Lange schon will ich Cupcakes mit Cremeblüten fabrizieren. Bloß, es sah so furchtbar kompliziert aus. Dabei ist es ganz easy, wie ich gleich beim ersten Versuch festgestellt habe. Man braucht nur die richtige Lochtülle (siehe Infos hierzu beim Rezept). Durch einfaches Drücken der Creme aus dem Spritzsack durch die Lochtülle entsteht wie von Zauberhand eine vollständige Blüte. Echt keine Hexerei.
Hier geht es zu den Rezepten: Rosenmuffins, Rosenküchlein im Glas, Rosencupcakes mit Rosencreme-Röschen.