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Topfengugelhupf mit Blüte

Frühlingsgefühle, Sonnenschein und ein Topfengugelhupf

Diesen total fluffigen und super saftigen Topfengugelhupf wollte ich ursprünglich gar nicht verbloggen. Als blitzschneller Kuchen für eine Freundin gemacht, die Topfen über alles liebt, habe ich am frühlingshaften letzten Wochenende nur ein paar schnelle Fotos von dem sonnengelben, mehlfreien Quarkgugelhupf geschossen, bevor ich ihn verschenkt habe. Nachdem er auf Facebook & Instagram unzählige Likes erhalten hat, will ich ihn meinen Bloglesern+innen aber nicht vorenthalten.

Rezept Topfengugelhupf hier downloaden.

Quark oder Topfen?

Topfen oder Quark? Ich bin Österreicherin und da ist der Quark ein Topfen. Eigentlich alles eins! Oder doch nicht? – In Österreich wird der Quark teilweise entwässert und dann gibt’s Bröseltopfen. Ein gepresster Bauerntopfen mit besonders geringem Wassergehalt. Daher ist er „bröselig“, also grobkörnig, und bestens geeignet für typisch österreichische Mehlspeisen wie Topfenpalatschinken oder Topfenknödel. Auch die traditionellen Kärntner Kasnudeln kommen nicht ohne Bröseltopfen aus.
Bröseltopfen kann man hierzulande in nahezu jedem Supermarkt kaufen. In Deutschland, so habe ich mir sagen lassen, ist er wesentlich schwerer zu bekommen.

Tulpenblüte auf rosa Herztellter

Dieser Topfengugelhupf gelingt auch mit normalem, cremigem Topfen/Quark und schmeckt ebenso hervorragend. Also kein Drama, wenn ihr keinen bekommt.
Einfach den Magertopfen etwas auspressen – am besten durch ein frisches Geschirrtuch – und schon habt ihr einen perfekten Ersatz für Bröseltopfen. Keinesfalls sollte man ihn durch Cottage Cheese ersetzen. Dieser ist wesentlich flüssiger und auch anders im Geschmack.

Da ich den Topfengugelhupf – wie bereits erwähnt – für meine Freundin gebacken hatte, konnte ich ihn natürlich nicht anschneiden. Sie hat mir dankenswerterweise aber ein Foto vom klitzekleinen Rest gesandt.
Dieser mehlfreie Topfengugelhupf schmeckt lauwarm besonders gut. Natürlich auch im ausgekühlten Zustand und am nächsten Tag. Und theoretisch hält er im Kühlschrank einige Tage. Theoretisch!

Topfengugelhupf mit Blüte

Ich musste mich sehr zurückhalten, um den frisch gebackenen Kuchen nicht anzuknabbern, esse ich doch selber wahnsinnig gern Quarkkuchen. Beim Transport im Einkaufskorb hat er immer noch einen derart köstlichen Duft verströmt, dass ich in der Straßenbahn gefragt wurde, was denn da unter der Folie sei … Riecht ihr es auch?

Flauschiger Topfenkuchen mit Wachauer Marillen

Ein luftig-leichter, flauschiger Topfenkuchen ist genau das Richtige für warme Sommertage. Am besten schmeckt er mit vielen Früchten. Während die Herzkirschen gerade Hochsaison haben und so richtig süß sind, drängen bereits die großen Wachauer Marillen mit ihrem fein-säuerlichen Aroma auf den Markt. Heimisch und saisonal. Perfektes Timing für meinen Lieblingskuchen: Topfenkuchen mit Marillen und Kirschen. 

Marillen-Kirsch-Topfenkuchen1Dieser Topfenkuchen mit Marillen und Kirschen wird euch hoffentlich genauso begeistern wie mein superschnelles Kirsch-Reindl letzte Woche. Einige haben es schon nachgebacken. Es freut mich ganz besonders, wenn ein Rezept gut ankommt.
Ein paar Marillen statt der Kirschen – und schon haben wir ein Marillen-Reindl …

Marillenreindl2

Meine Lieblingssommerfrüchte: Wachauer Marillen

Mittlerweile gibt es am Markt Wachauer Marillen zu kaufen. Kein Vergleich zur Billig-Importware aus dem Süden! Wer die echten probiert hat, versteht, was ich meine. Sie sind relativ groß, vollorange, haben rote Sprenkeln und sind keinesfalls blass oder haben grünlich-gelbe Stellen. Vor allem aber haben sie ein kräftiges Aroma und einen leicht säuerlichen Geschmack.
Ich habe am Samstag am Bauernmarkt am Yppenplatz eine ganze Kiste voll gekauft. Zehn Kilogramm! Davon sind 8 kg bereits eingekocht. Eine ganz schöne Menge Gläser. Irgendwie ist bei uns immer die Marillenmarmelade als erste aus. Zugegeben, ich verschenke auch gerne ein Gläschen an liebe Freundinnen und Freunde. Auf die Frage: „Erdbeere, Kirsche, Heidelbeere oder Marille?“ ist nahezu immer „Marille“ die Antwort.

WachauerMarillen
Einige Marillen habe ich für Marillenknödel zur Seite gelegt. Das Rezept findet ihr auf meinem Blog – gemeinsam mit meinem kleinen Geheimnis. Ich aromatisiere nämlich den Würfelzucker vor dem Einfüllen mit einem Tropfen Rosenwasser. Das verleiht den Knödeln einen ganz besonders feinen Geschmack.

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Mein Lieblingssommerkuchen: Topfenkuchen mit Marillen und Kirschen

Seit Monaten schon haben wir hier in Wien einen Bilderbuchsommer, obwohl dieser eigentlich erst am Anfang steht. Der Wettergott meint es heuer gut mit uns. Die Böden bräuchten dringend Regen, aber dem Obst scheint es gut zu tun. Die Marillen sind groß, saftig und rot-wangig wie schon lange nicht mehr, die Kirschen unsagbar süß. Ein Traum!

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Wachauer Marillen, fluffiger Topfenteig und ein Hauch Wiener Zucker

Nachmittags ist Besuch angesagt. Also zaubere ich – nach der ganzen Marmelade-Einkocherei – noch schnell einen Kuchen. Meinen Lieblingssommerkuchen: Marillen und Kirschen auf einem fluffigen Topfenteig. Eine Handvoll Mandelblättchen darüber gestreut, damit es knuspert und weil es hübsch aussieht.
Spitzenmäßig finde ich, dass die einfache Topfenmasse in exakt einer halben Stunde fertig gebacken ist.
Nach dem Backen gebe ich einen Löffel Marillenmarmelade auf die Marillen und reichlich Wiener Streuzucker. Denn auch die süßesten Marillen werden durchs Backen eine Spur säuerlicher.
Gut, dass man den Kuchen warm essen kann. Warten ist bei so einer Mehlspeis’ echt nicht drin. 😉 Himmlisch!

Marillen-Kirsch-Topfenkuchen-Wiener-ZuckerLust bekommen auf (m)einen Marillen-Kirsch-Topfentraum?

Hier gibt es das Rezept zum Downloaden.